Mantrailing

Welche Voraussetzungen braucht der Hund?

Hunde freuen sich in der Regel sehr, wenn sie artgerecht beschäftigt werden. Besonders wenn sie Ihre hervorragende Nase benutzen dürfen, um etwas zu suchen und am Ende die begehrte Belohnung erhalten.

Geeignet für Mantrailing ist jeder Hund der Spaß am Suchen hat. Ob dies der Fall ist, kann man nur ausprobieren. Manchmal braucht es ein paar Übungseinheiten bis beim Hund die Begeisterung geweckt ist, gerade bei unsicheren oder ängstlichen Hunden. Bei diesen kann man dann oft eine erstaunlich positive Entwicklung, bis hin zu mehr Selbstsicherheit und Vertrauen zum Menschen beobachten.

Der Begriff Mantrailing kommt aus dem Englischen und bedeutet die Verfolgung einer menschlichen Duftspur. Der Hund orientiert sich beim Mantrailing am Individualgeruch der zu suchenden Person. Und das auf jedem Untergrund: Wald, Wiese, aber auch Asphalt.

Übersetzt heißt es Personensuche, bei der der Hund den individuellen Duft eines Menschen verfolgt. Dieser Duft ist so einzigartig und unverkennbar wie ein Fingerabdruck von uns und kann durch die Absonderung abgestorbener Hautschuppen von Ihrem Hund wahrgenommen werden. Von den Hautschuppen verliert der menschliche Körper in der Minute mehrere Zehntausend, die wie eine Wolke um uns herumwirbeln. Durch äußere Umwelteinflüsse, wie den Straßenverkehr, Wind und Regen werden diese weggetragen, fallen zu Boden oder bleiben an Gebüschen hängen. Bakterien wandeln die abgestorbenen Hautzellen in Gase um, welche die Hundenase selbst in kleinsten Konzentrationen noch riechen kann.

Aus diesem Grund ist es möglich, dass der Hund auch das nahe Umfeld mit einbezieht und nicht nur auf der Lauf-Spur des Menschen trailt. Je nach Gebiet, ob Wald, Wiese oder Stadt, kann die Duftspur für den Hund sogar bis zu 96 Stunden riechbar bleiben. Da kann man mal sehen, zu welch einer Leistung unsere Hunde fähig sind. Viele wissen gar nicht was für eine tolle Spürnase in unserem Vierbeiner steckt und was damit alles möglich ist. So wird das Mantrailing heute immer beliebter, nicht nur für Polizei- und Rettungseinsätze, sondern auch zur sinnvollen Beschäftigung für unseren Familienhund.

Zu Beginn erhält der Hund einen Geruchsgegenstand der zu suchenden Person. Das kann ein Kleidungsstück, ein Alltagsgegenstand oder eben auch nur ein Türgriff sein.
Doch nicht der Hund alleine macht seine Arbeit, auch der Hundeführer hat ausreichend zu tun. Er muss seinen Hund „lesen“ können. Also die Signale, welche der Hund während der Suche zeigt – feinste Änderungen in der Körperhaltung, Rute, Bewegungen des Kopfes – sehen, deuten und entsprechend reagieren.

Eine geübte Hundenase kann einen Trail nach Tagen noch verfolgen!

Viele Hundehalter haben oft mit der Unterforderung ihres Hundes zu kämpfen. Diese neigen dann gerne dazu, auf dumme Gedanken zu kommen. Daher ist das Mantrailing eine gute Alternative, um Ihrem Hund eine sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen. Ihr Hund braucht eine Aufgabe, egal welche Rasse, ob groß oder klein, ob jung oder alt.

Bei verhaltensauffälligen Hunden kann das Mantrailing eine positive Wirkung haben, weil das Mantrailing einen neuen möglichen Ansatz der Konfliktlösung für Ihren Hund bietet. Eine natürliche, physische und psychische Auslastung steht bei Mantrailing im Vordergrund. Denn das Herausfiltern und Unterscheiden des richtigen Geruchs ist anstrengende Kopfarbeit für Ihren Hund und verlangt ihm viel Konzentration ab. Zusätzlich lässt es sie als Team zusammenwachsen. Durch das vertrauensvolle Zusammenspiel gelangen sie als Team gemeinsam ans Ziel. Es fördert Vertrauen und bindet enorm, wenn man weiß, dass man sich auf seinen Vierbeiner verlassen kann.

Hundetraining für graue Schnauzen und gehandicapte Hunde

Auch ältere Hunde haben Spaß am Lernen! Das merken wir in der täglichen Arbeit im Hundetraining sehr oft. Immer mal wieder rufen Menschen in unserer Hundeschule an und fragen: „Bis zu welchem Alter kann man seinem Hund etwas beibringen?“

Darauf gibt es nur eine Antwort: Es gibt keine Altersbegrenzung, um mit seinem Hund zu arbeiten! Manche Menschen denken, dass ein Hund nur lernt, so lange er jung ist. Hunde, wie auch wir Menschen, lernen ein Leben lang! Ältere Hunde lernen einfach nur in einem anderen Tempo. Sie brauchen vielleicht etwas mehr Zeit zum Lernen aber sie haben genauso viel Freude daran wie jüngere Hunde!

Fitness für Körper und Geist

„Wer rastet der rostet“, das gilt auch für unsere Hundesenioren! Alte Hunde haben andere Bedürfnisse, vieles verändert sich, aber auch sie möchten beschäftigt werden. Aus Angst den Hund zu überfordern sind viele Senioren unterfordert und bauen somit körperlich und geistig schneller ab.

Alte Hunde lernen und erleben gerne etwas Neues, ihre Erfahrung und Gelassenheit ist zu spüren und gemeinsame Unternehmungen machen Spaß. Was Körper und Geist motiviert, fördert das Wohlbefinden von Mensch und Hund.

In unseren Seniorengruppen geht es natürlich etwas gemächlicher zu, aber immer mit viel Spaß und Elan.

Auf die gesundheitlichen Einschränkungen und Vorlieben wird selbstverständlich Rücksicht genommen. Jüngere Hunde mit Handicap sind natürlich auch willkommen.

Was sie erwartet:

  • Spiel und Spaß unter Gleichgesinnten für Mensch und Hund.
  • Geistige Beschäftigung, Erziehung, Tricks, Spiele, Nasenarbeit
  • Leichte Geräte-, Boden-, Konzentrationsübungen zur Erhaltung und Förderung der körperlichen Vitalität im Alter.
  • Massageübungen zur Entspannung der Gelenke und zum allgemeinen Wohlbefinden.
  • Theoretische Grundlagen rund um den Hundesenioren, wie Alterserscheinungen, Tipps für den Alltag, Spaziergänge, Vorsorge, Gesundheit, Ernährung.
  • Umgang mit typischen Verhaltensweisen im Alter, kleine Macken und Schrullen.
  • Erkennen von Stress und Beschwichtigungssignalen.

Lernen Sie Ihren Hund neu kennen, staunen Sie was er noch leisten kann, wie sehr er auflebt, wenn er gefordert und gefördert wird.

Trainiert wird in kleinen Gruppen, so dass wir individuell auf jeden Hund einzeln eingehen können.

Trickdog ist eine schöne Abwechslung zur Unterordnung.

Es bietet die Möglichkeit, sich mit seinem Hund wo und wann Sie es wollen, zu beschäftigen. Ideal also für schaurig dunkle Regentage. Sie müssen keinen „Hundini“ als Partner haben um beim Trickdog mitzumachen, denn im Vordergrund stehen hierbei Spaß und das Miteinander „Hund – Mensch“.

Allerdings sind auch hier ein Grundgehorsam und ein gesundes Sozialverhalten unumgänglich. Kann Ihr Hund mehr als nur „Sitz“ und „Platz“ machen? Ist an Ihrem Hund ein echter Zirkus- oder Filmhund verlorengegangen?

Dann ist er der perfekte Trickdog! Seinem Hund Tricks und Kniffe beizubringen wird unter Hundefreunden und Hunden immer beliebter. Das Trickdogging macht einfach jede Menge Spaß und stärkt die Bindung zwischen Mensch und Tier! Außerdem werden die Vierbeiner beim Training sowohl körperlich als auch geistig gefördert.

Die Voraussetzungen, um seinem Vierbeiner Kunststücke beizubringen, sind Zeit, gute Laune und jede Menge Geduld. Wer beim Üben der Tricks schnell ungeduldig wird, kommt auch nicht ans Ziel. Damit sich die Kunststücke für den Hund lohnen, sollte beim Trickdogging mit Lob und Leckerchen nicht gespart werden.

* Jahreszeitbedingt findet der Unterricht drinnen statt, nähere Information auf Anfrage.

Wie mit den Pferden kann auch bei den Hunden über das Longieren trainiert und geübt werden.

Beim Longieren wird durch ein handelsübliches Absperrband und kleinen Stangen ein Kreis gebildet, welchen der Hund umrunden muss, darf aber diesen abgesperrten Kreis nicht betreten. In Mitte des Kreises steht der Hundeführer. Dieser führt den Hund durch Sichtzeichen und ein paar wenigen Hörzeichen immer außerhalb um den Kreis.

Durch den so genannten Meutetrieb (Der Meutetrieb ist das Verlangen vom Hund, mit dem Menschen zusammen zu sein) ist es für den Hund am Anfang sehr schwer, nicht zu seinem Menschen zu dürfen, dadurch wird aber die Aufmerksamkeit gesteigert und der Hund konzentriert sich voll auf seinen Hundehalter. Denn dadurch, dass der Hund nicht zu seinem Halter darf, wird das Verlangen immer größer und der Hund konzentriert sich bald nur noch auf seinen Menschen. Es fördert nicht nur die Konzentration des Hundes, sondern auch die Ausdauer, die Bindung zum Menschen sowie die Distanzkontrolle.

Longieren mit dem Hund

Das Longieren hilft beim Aufbau der Bindung und der Kontrolle auf Distanz. Durch Blickkontakt, Körpersprache und nonverbale Zeichensprache wird die Bindung zum Hundehalter aufgebaut, verbessert und gefestigt. Longieren bedeutet aber nicht nur stupides im Kreis laufen sondern verlangt eine hohe Konzentration und ein enormes Laufpensum vom Hund. Ein sprintender Hund legt die ca. 60 Meter Laufstrecke in fünf bis sechs Sekunden zurück. Der Hund wird also vom Kopf und körperlich ausgelastet. Aber VORSICHT vor Erschöpfung und Überforderung des Hundes. Wir Menschen haben dieses Laufpensum ja nicht zu bewältigen. Darum ist es sehr wichtig, das Training nicht erst dann zu beenden, wenn der Hund schon anzeigt, dass er nicht mehr kann. Wie bei jedem anderen Training: Aufhören wenn es am „SCHÖNSTEN“ ist. So bleibt die Arbeitsfreude des Hundes erhalten. Es sollte auch nicht länger als 5-10 Minuten am Stück longiert werden.

Die Größe und die Kondition des Hundes geben die Longierdauer vor, genau wie die Pausen zwischen den Übungseinheiten.

* Jahreszeitbedingt findet der Unterricht in einer Halle statt, nähere Information auf Anfrage.

Fährten für Anfänger

Es ist völlig egal welche Art Hund Sie zuhause haben, denn bei der Nasenarbeit hat sogar der kleinste Hund bessere Chancen als ein Mensch…

Voraussetzung ist natürlich man übt auch fleißig. 2-3 mal die Woche sollte man schon zum Fährten gehen, wenn man Erfolge sehen will.

Das Alter des Hundes spielt hier nur eine kleine Rolle. Mit 8 Wochen können Welpen schon eine Anfängerfährte suchen. Genauso kann ein 4 Jahre alter Hund noch lernen zu suchen.

Bei der hier beschriebenen Art der Fährtenarbeit handelt es sich um Hunde, die mit tiefer Nase die Bodenverletzungen absuchen und so ganz genau anzeigen wo Personen gelaufen sind und was auf diesem Weg verloren wurde. Es gibt auch noch andere Arten der Spurensuche wie z. B. das Stöbern der Jagdhunde. Hier sucht der Hund mit hoher Nase nach dem Individualgeruch der Beute.

Während man bei der Stöbersuche einen Hund mit Passion braucht (so nennen Jäger einen Hund mit viel Drang zur Jagd), kann man bei der hier beschriebenen Fährtensuche wenig mit dieser Passion anfangen, da der Hund die Fährte ohne Unterbrechung ausarbeiten soll, auch wenn Wild aufspringt oder seine Fährte kreuzt.

Um den Hund zum Suchen zu motivieren, kann man verschiedene Triebe ausnutzen, z. B. den Meute trieb (Rudel), Spieltrieb (Ball) und den Selbsterhaltungstrieb (Hunger).

In der Anleitung wird mit dem Selbsterhaltungstrieb gearbeitet, weil er meiner Meinung nach der Beste, ist um einen Hund in der Suche zu motivieren. Er ist leicht aktivierbar indem man den Hund hungrig werden lässt und genauso leicht wird er belohnt, indem der Hund Futter auf der Fährte findet. Hier ist es auch nicht nötig oder für manche Hunde sogar störend, wenn man den Hund zusätzlich beim Suchen lobt, denn sein Ziel ist ja das Futter, das er findet, zu fressen.

Der Hund sollte als erstes gelernt haben auf das Kommando „Such“ die Nase auf den Boden zu tun und nach Futter zu suchen. Das übt man ganz einfach daheim indem man kleine Leckerlies auf den Boden wirft und das „Such“ Kommando gibt. Beginnt der Hund zu suchen wirft man schnell in die andere Richtung ein weiteres Leckerli , lobt ihn kurz wenn er das eine gefunden hat um ihn gleich mit dem „Such“ in die andere Richtung zu schicken. Das ganze 5-6 mal hintereinander an 3 Tagen und er wird wissen was man meint.

  • Einen gesunden, hungrigen Hund
    Je nach Charakter des Hundes reichen da schon einige Minuten ohne Futter. Andere sollten eine ganze Mahlzeit vorher auslassen.
  • Einen Stock oder ein Metallschild
    zum Markieren des Fährtenanfanges.
  • Ca. 30 kleine Stückchen leckerste Hundewurst
    oder andere besondere Leckerbissen, die der Hund ohne großes Zerbeißen schlucken kann und ab sofort nur noch auf der Fährte bekommt (Wichtig! Vorher austesten, ob der Hund das Leckerli wirklich mag.)
  • Eine Leine die mind. 2 m lang ist
    ein fertiger Fährtenhund sucht an der 10 m Leine – die kann man eigentlich gleich verwenden, nur am Anfang hält man sie kurz
  • Ein geeignetes Gelände
    Wenn beide Anfänger sind, also Hund und Hundeführer, ist es von Vorteil, wenn die ersten Fährten im Acker gesucht werden. Dort kann der Hundeführer die Tritte besser sehen. Außerdem darf kein Kunstdünger oder Mist auf dem Gelände sein. Ein Fährtengeschirr ist nicht zwingend nötig, ein Halsband reicht auch. Die Leine sollte dann vom Halsband ausgehend, zwischen den Füßen durchgezogen werden. Bei den ersten Fährten ist darauf zu achten, dass die Fährte immer in Windrichtung gelegt wird, nie gegen den Wind. Sucht man anfangs zu oft gegen den Wind wird der Hund mit hoher Nase suchen und evtl. später Schwierigkeiten bekommen die Fährte korrekt abzusuchen. Ist die Richtung klar in die man gehen möchte steckt man die Anfangsmarkierung (Schild o. ä.) in den Boden und tritt ein wenig auf der Stelle. Auf dem ausgetretenen Stück verteilt man 3-4 Stückchen Wurst dann geht man geradeaus los. Beim Welpen, Junghund oder auch erwachsenen Neuanfängern beginnt man mit ca. 10 bis 15 Tritten. In jeden Tritt wird ein Stückchen Wurst gelegt. Am Ende der Fährte legt man ein Häufchen Futter in den letzten Schritt und geht noch einige Schritte geradeaus ohne Futter in die Tritte zu legen. Danach geht man mit größerem Abstand zur frisch gelegten Fährte, zurück zum Auto. Jetzt sollte die Fährte mind. 20 Minuen liegen bleiben. Solange braucht die fährtentypische Geruchsentwicklung. Zertretene Pflanzen locken Kleinstlebewesen an, die mit der Zersetzung beginnen, aufgerissenes Erdreich beginnt mit Verdunstung von Wasser und vieles andere mehr. Unmittelbar vor der Sucharbeit sollte immer eine Art Zeichen erfolgen, um den Hund auf das bevorstehende vorzubereiten. Das heißt mit dem Hund ein Stück gehen und darauf achten, dass er sein Geschäft verrichten kann. Aber auch hier gilt: keine stundenlangen Märsche, wenn der Hund danach noch etwas leisten soll! Dann beispielsweise Ablegen mit der Fährtenleine und dem Fährtengeschirr neben dem Hund. Auch das Anlegen des Geschirrs oder der Leine kann als Ritual genommen werden Wichtig ist nur, dass es IMMER in der gleichen Art erfolgt. Der Hund wird an der kurzen Leine bis an das Absatzschild geführt. Auf das Kommando „Such“ gibt man dem Hund etwas mehr Leine und er kann mit der Fährtenarbeit beginnen. Am Absatz sollte der Hund einige Sekunden intensiv die Tritte aussuchen und die Richtung überprüfen in die die Fährte geht. Dann jedoch sollte er eine Art Takt entwickeln indem er von Tritt zu Tritt pendelt und langsam kontinuierlich vorwärts geht. Der Hund muss kurz geführt werden und der Hundeführer muss Acht geben, das auch wirklich jeder Fußtritt ausgesucht wird, das heißt, dass jedes Futterbröckchen aufgenommen wird. Mit dem Aufnehmen des Futters nimmt der Hund auch den Fährtengeruch auf und lernt so was er eigentlich suchen soll. Mit der Zeit und der Routine des Hundes wird die Fährte länger gestaltet. Wenn mind. 200 Tritte mit Futter fehlerfrei gesucht werden, wird das Futter langsam abgebaut. Ablenkung während der Arbeit kann von Anfang an dabei sein, zuerst mit etwas größerem Abstand können Personen mitlaufen. Später auch mal 1-2 m vor dem Hund die Fährte zu kreuzen ist eine gute Übung , wenn der Hund überprüft werden soll, ob er sich auf die zu suchende Fährte konzentriert. Es mag schwer klingen, aber eigentlich haben Hunde, die konzentriert suchen, kein Problem damit. Hat der Hund einmal begriffen um was es geht, sucht er eine Gerade von 50 Tritten fehlerfrei und es kann mit Winkeln begonnen werden. Im Normalfall sind sie 90° aber beim Üben können sie auch mal überspitzt sein. Anfangs sollten die Winkel in jedem Tritt mit Futter bestückt sein, später, je nach Hund, das Futter abbauen. Sind Winkel auch kein Problem mehr können die ersten Gegenstände eingebaut werden. Zuerst lernt der Hund außerhalb der Fährte in welcher Art er einen Gegenstand anzeigen soll ob im Sitzen, Liegen oder apportierend, das hängt vom Hundeführer und vom Hund ab. Dann wird der Gegenstand auf die Fährte gelegt und wenn der Hund ihn verweist wird kräftig gelobt und er bekommt Hundewurst auf dem Gegenstand „serviert“. Am Ende der Fährte ist wieder ein Spaziergang zum Entspannen von Nöten, denn die Nasenarbeit ist eines der anstrengendsten Gebiete in der Hundeausbildung.

 

Fährtenfacts:

Eine konzentriert ausgearbeitete Fährte erhöht die Körpertemperatur des Hundes um 1-2°C. Der Mensch besitzt ca. 5 Millionen Riechzellen, der Hund 220 Millionen. (Faktor 44). Der Geruchsinn ist aber nicht nur 44 mal besser sondern mind. 100 Millionen. mal besser, weil beim Hund jede Riechzelle einzeln ans Gehirn sendet (beim Mensch wird es gebündelt).

Dummy-Training simuliert die Apportierarbeiten, die der Jagdhund nach dem Schuss zu leisten hat. Es handelt sich also um Apportieren, mit dem Hintergrund, dem Hund auch ohne Wildkontakt eine seinen Anlagen entsprechende Arbeit zu bieten, oder ihn auf seine Aufgaben bei der Jagd vorzubereiten.

Welche Anforderungen werden an den Hund gestellt?

An den Hund werden bei dieser Arbeit recht hohe Anforderungen gestellt. Er muss über eine gute Nase verfügen, gerne und sicher Apportieren, eine hohe Konzentrationsfähigkeit, Wasserfreude und einen starken Willen zur Zusammenarbeit mit seinem Hundeführer mitbringen. Er darf sich nicht durch Wild ablenken lassen und muss sozial verträglich mit seinen Artgenossen sein und über eine gute Steadiness verfügen. Dass der Grundgehorsam tadellos sein sollte, versteht sich von selbst.

Diese Voraussetzungen beziehen sich auf Prüfungsorientiertes Arbeiten:

Für den Hausgebrauch, also das Dummy-Training als schöne Beschäftigung mit dem Hund benötigt man sicher nicht einen Retriever aus einer jagdlichen Leistungszucht. Auch ein Schnauzer, Pudel oder Mischling ist hervorragend dazu geeignet. Jeder Hund hat am ein oder anderen Punkt seine Schwächen. Wir können durch gezieltes Üben aber dennoch ein Maximum herausholen bzw. das Ein oder andere auch antrainieren.

Was passiert nun in der Praxis?

Zunächst muss der Hund lernen, nicht sofort zum Dummy zu laufen, sobald dieses geworfen wird. Er soll ruhig und aufmerksam neben seinem Hundeführer sitzen und auf das Kommando zum Apport warten. Zu Beginn des Trainings bzw. wenn man gezwungen ist alleine zu arbeiten, wird das Dummy vom Hundeführer geworfen. Der Hund sollte nie Erfolg mit dem Einspringen haben. Es gibt verschiedene Grundformen des Apportierens:

Das Markieren

Unter Markieren versteht man das Merken der Fallstelle. Der Hund (und sein Hundeführer) sieht nach einem abgegebenen Schuss einen Dummy fallen und merkt sich die Stelle. Nach dem Kommando läuft er auf direktem Wege zur Fallstelle und beginnt erst dort nach dem Dummy zu suchen. Da hierbei realistische Jagdsituationen nachgestellt werden, gibt es auch die sogenannte Mehrfachmarkierung. Es kommt durchaus vor, das mehrere Stücke geschossen werden, der Hund aber nicht zum Apport geschickt werden kann. Hier muss sich also der Hund gleich mehrere Fallstellen merken. Er wird zum Apport geschickt, bringt ein Dummy zurück, wird erneut geschickt. Hierbei ist besonders wichtig, dass der Hund nicht tauscht.

Die Suche

Es gibt zwei, den Jagdverhältnissen nachempfundene Suche, Formen: Die Freiverlorensuche, bei der der Hund im Gegensatz zum Markieren die Fallstelle nicht sieht und auch der Hundeführer nur den ungefähren Bereich kennt. Hierbei muss der Hund seine Nase und auch seine Augen benutzen, um vollkommen selbstständig zu suchen. Dies bedeutet, dass sein Hundeführer im keinerlei Hilfestellung geben kann, er oft in hoher Deckung sucht, wo er den Hundeführer nicht mehr sehen kann. Die Schleppe, bei der simuliert wird, dass ein Stück Wild angeschossen wurde und sich nun verletzt fortbewegt. Hier nimmt der Hund die Spur des Wildes auf und arbeitet sie aus, was am Boden allerdings auch in stehenden Gewässern möglich ist. Dann nimmt er das Wild/Dummy auf und bringt es unverzüglich zum Hundeführer ohne zu knautschen. Das Dummy wird hierzu an einer Schnur vom sogenannten Schleppenleger gezogen.

Das Einweisen

Hier kennt zwar der Hundeführer die Fallstellen, der Hund hat sie jedoch nicht gesehen. Nun wird der Hund mittels Sicht und Hörzeichen in die Nähe der Fallstelle dirigiert und dann zur Suche aufgefordert. Daraufhin beginnt die selbstständige Suche. Der Hund muss sich bei dieser Disziplin ganz auf seinen Hundeführer verlassen und sehr gut im Gehorsam stehen. Er muss auch in größerer Entfernung lenkbar sein. Der Hundeführer hat die Aufgabe, den Hund so einzuweisen, dass Wind und Gelände dem Hund eine möglichst große Hilfe bieten.

Herkunft

Das Apportieren ist die Domäne der Retriever-Rassen, die eigens für das Bringen des Wildes nach dem Schuss gezüchtet wurden. Wie viele der britischen Hunderassen sind sie Spezialisten. Es ist in England nicht unüblich, Spaniels zum stöbern, also vor dem Schuss und Retriever nach dem Schuss einzusetzen. Auf dem Kontinent werden aber die selben Hunderassen häufig vielseitiger verwendet. So stöbert der Spaniel, bringt aber auch das geschossene Wild oder folgt einer Wundfährte.

Prüfungen

Es gibt in Deutschland derzeit zwei Prüfungsformen. Bei der Dummy-Prüfung wird der Trainingsstand des Hundes abgefragt, wobei die Aufgabenstellung vorher genau festgelegt ist. Beim Working-Test werden Jagdähnliche Situationen mit den Elementen der Dummy-Prüfung nachgestellt. Die einzelnen Aufgaben werden vom Richter je nach Gelände festgelegt und sind im Gegensatz zur Dummy-Prüfung vorher nicht bekannt.

Erklärung der verwendeten Begriffe:

Dummy:

Der Gegenstand, den der Hund apportieren soll. Es handelt sich um Säckchen aus festem Stoff oder aus Kunststoff, die mit Kork oder einem Granulat in unterschiedlichen Gewichtsklassen gefüllt sind. Je nach Einsatzbereich schwimmen sie oder sind mit Fell umnäht, um dem Fuchs, Kaninchen oder Hasen möglichst ähnlich zu sein.

Apportieren:

So nennt man das Bringen von Gegenständen beim Hund. Hierbei muss der Hund folgende Handlungen ausführen: Auf Kommando loslaufen, das Dummy aufnehmen, sofort zurückkommen (ohne weiteres Kommando), sich vor den Hundeführer setzen und erst auf Kommando in die Hand des Hundeführer ausgeben. Wichtig ist hierbei, dass der Hund auf das Kommando wartet und nicht etwa das Dummy ausspuckt oder ablegt um sich erst zu schütteln. Sollte das geschossene Tier noch leben, würden ihm so nur unnötige Qualen zugefügt.

Knautschen:

Unter Knautschen versteht man, das Herumkauen auf dem Dummy. Es ist naheliegend, dass das Wild nicht zum Spaß, sondern zum späteren Verzehr geschossen wird. Wer möchte schon einen vom Hund weichgekauten Hasen essen?

Tauschen:

Bei Mehrfachmarkierungen oder der Freiverlorensuche liegen mehrere Dummys aus, die der Hund nacheinander apportieren soll. Nun kann es passieren, dass der Hund auf dem Rückweg zum Hundeführer an einem anderen Dummy vorbeikommt, dass erste, welches er schon trägt ablegt, um sich eben das neue zu nehmen. Wieder mal muss man auf die jagdlichen Hintergründe schauen, dann wird klar, warum Tauschen so verpönt ist. Der Hund sollte geschossenes Wild nicht „Umsortieren“ und durch häufiges Aufnehmen noch beschädigen, sondern unverzüglich bringen!

Steadiness:

Hiermit ist das ruhige Verhalten des Hundes während der Arbeit gemeint. Er soll weder bellen, fiepen noch herumzappeln. Der Hund darf andere Hunde in ihrer Arbeit nicht stören. Er wartet auch bei Abgabe eines Schusses gelassen auf seinen Einsatz.

Grundgehorsam:

Damit man überhaupt an weitere Aufgaben denken kann, muss der Hund leinenführig sein, die Kommandos Sitz und Platz beherrschen, sich nicht aus dem Einwirkungskreis des Hundeführer begeben. Wenn der Hund in größerer Entfernung vom Hundeführer selbstständig arbeiten soll, muss man schon sicher sein, dass er sich nicht alleine verlustiert! Er darf also schon mal überhaupt nicht hetzen, muss sofort auf Zuruf oder Pfiff zurückkommen. Wenn ein Hund ohne Dummy nicht kommt, wird er es mit Dummy erst recht nicht machen!

Wundfährte:

So nennt man die Blutspur, die ein verletztes Tier verliert, wenn es versucht sich zurückzuziehen. Auf diese Wundfährte werden Hunde z. B. angesetzt, wenn ein verletztes Reh oder Wildschwein nach einem Verkehrsunfall flieht. Oft kann das Tier nur schnell von seinen Leiden erlöst werden. Die Hunde suchen Tropfen für Tropfen, zeigen (verweisen) Haarbüschel und Knochensplitter an, was dem erfahrenen Jäger Rückschlüsse auf die Art und Stelle der Verletzung zulässt.

Einspringen:

Der Hund muss so lange still stehen oder sitzen bleiben, bis er das Kommando zum Apportieren bekommt. Auf einer Treibjagd wäre es nicht nur für den Hund lebensgefährlich in die Schusslinie zu rennen, es würde auch den Jagderfolg beeinträchtigen, da der Hund Wild hochscheucht und der Jäger nicht zum Schuss kommt. Dies ist wohl der größte Unterschied zum „Bällchenwerfen“ ! Das unkontrollierte Losrennen wird also Einspringen genannt.

Dogdance bedeutet

  • Hunde, die mit dem Schwanz wedeln
  • Hunde, die ein Lächeln um die Schnauze haben
  • Hunde, die voller Energie und Freude sind
  • Hunde, die den Applaus der Zuschauer genießen
  • Hunde, die tanzen möchten

 

Dogdance

Die Geschichte des DogDance

Über den genauen Ursprung des DogDance gibt es verschiedene Ansichten. England, Amerika sowie auch Kanada werden als Ursprungsländer genannt. Doch wer auch immer recht haben mag, wie so viele Hundesportarten lehnt sich DogDance an den Reitsport an. Von der Dressur beim Pferd über Obedience mit Hunden ist DogDance entstanden. Anfangs in Europa nur als Lückenfüller auf der weltweit größten Hundeausstellung, der Crufts in England, gedacht boomt DogDance weltweit! Ob diese Sportart nun aus den USA, England oder Kanada stammt ist zweitrangig und auch der Name ist noch nicht fest. So gibt es viele Namen für ein und dieselbe Sportart, ob nun Heelworktomusic, Freestyle Obedience oder einfach DogDance. Es bleibt alles dasselbe.

Eins jedoch ist sicher. Der Spaß von Hund und Hundeführer ist förmlich zu sehen, wenn man einer der vielen Auftritte auf Messen Veranstaltungen oder Turnieren sieht. Diese vergleichsweise neue Sportart, hat nur in der Schweiz bisher ein eigenes Reglement bekommen und wird auch dort auf Wettkampfbasis aufgeführt. In Deutschland dagegen werden zwar einzelne Turniere veranstaltet, doch ein einheitliches Regelwerk ist noch nicht in Sicht.

Nichts desto trotz ist diese Sportart eine einfache kostengünstige Möglichkeit den Hund sinnvoll zu beschäftigen. Ob beim Spaziergang, in den eigenen vier Wänden oder auf dem Hundeplatz mit professioneller Anleitung. DogDance ist überall ausführbar und immer ein Applaus wert.

Was ist Dogdance?

DogDance, oder auch der Tanz mit dem Hund, ist meist eine Choreographie, die der Hundeführer zusammen mit seinem Hund zu einer passenden Musik ausübt. Die feine und präzise Zusammenarbeit von Mensch und Hund steht dabei im Vordergrund. Zum einen, um die vielen, doch oft recht ähnlichen Kunststücke voneinander zu unterscheiden, zum anderen um diese auch exakt auf den Taktschlag genau auszuführen.

Agility – eine Hundesportart aus England – erfreut sich seit einigen Jahren in Deutschland und auf der ganzen Welt immer größerer Beliebtheit. Für Hundefreunde, die mit dieser faszinierenden Sportart beginnen möchten, ist es notwendig, einen geeigneten Verein mit einem eigenen Agility Platz und einem geschulten Trainer zu finden.

Leider gibt es gelegentlich auch in Vereinen nur unzureichend geschulte Agility-Trainer, so dass auch dort Fehlentwicklungen im Training vorkommen können.

Die Folge dieser ungenauen Ausbildung ist es, dass sich ambitionierte Agililtysportler nach zwei bis drei Jahren einen neuen Hund anschaffen und der alte Hund nicht mehr trainiert oder sogar weggegeben wird.

Grundsätze zum Agility Training

Alter:

Agility-Training ist ab dem 6. Monat als Spiel möglich. Sowohl aus gesundheitlichen, als auch aus mentalen Beweggründen (lasst euren Welpen wenigstens ein bisschen Kindheit!) sollte ein gezieltes Training nicht vor dem 11. Lebensmonat begonnen werden. Um Führungstechnik zu trainieren, z. B. „Links, Rechts, Voran“ , braucht man keinen Agility-Platz!

Gesundheit:

Agility ist als Wettkampfsportart mit 2-3 Trainingseinheiten in der Woche nur für gesunde Hunde mit einem geeignetem Körperbau sinnvoll. Bevor man mit einem Hund die vollen Sprunghöhen (max. 65 cm) trainiert, muss unbedingt (bei größeren Hunderassen ab 40 cm Schulterhöhe) ein Hüft-Röntgen zur Kontrolle der Hüftdysplasie vorgenommen werden.

Trainer:

Anfänger trainieren ausschließlich mit einem Agility Trainer! Fortgeschrittene trainieren nie alleine! Ist keine fachkundige Person verfügbar, sollte das Training auf Video aufgezeichnet und später analysiert werden.

Anzahl der Trainingseinheiten pro Woche:

Die Anzahl der sinnvollen Trainingseinheiten pro Woche hängt vom Arbeitstrieb des Hundes sowie der Länge der Einheit ab. In der Regel kann man von 2 Trainingseinheiten pro Woche ausgehen. Dabei werden vom Hund je Trainingseinheit 10-15 Sequenzen mit ca. 8 Geräten sowie ein Parcours mit ca. 18 Geräten gelaufen. Arbeitshunde, wie Border Collies, können bis zu 5 Trainingseinheiten pro Woche trainieren. Bei vielen Hunden wirkt sich eine Sommer- oder Winterpause von mehreren Wochen ohne Training sehr positiv auf die Geschwindigkeit des Hundes aus. Mein Motto beim Training: Qualität ist viel wichtiger als Quantität! Als Trainer habe ich Gruppen mit 3-4 Hunden am liebsten.

Kommunikation:

Agility ist ein Teamsport bestehend aus Hund und Hundeführer! Dabei muss die Kommunikation zwischen diesen beiden erlernt werden. Als Vergleich dazu stellen Sie sich ein Labyrinth vor. An Ihrer Seite befindet sich ein Chinese, der versucht, Ihnen durch Sprechsignale den richtigen Weg zu weisen. Es würde sicherlich einige Zeit dauern, bis Sie die Anweisungen des Chinesen verstehen und aus dem Labyrinth herausfinden. Und jetzt denken Sie an Ihren Hund?!?

Schwierigkeitsstufe:

Das Agility-Training muss dem Ausbildungsstand des Hundes angepasst gestaltet werden, sodass dieser die meisten Übungen erfolgreich ausführen kann. Nur so kann Frustration von Hund und Hundeführer vermieden werden.

Bestätigung (Spiel, Lob):

Nach einer erfolgreich durchgeführten Übung wird der Hund durch Lob und Spiel bestätigt. Diese Bestätigung zeigt dem Hund, dass er die Anweisungen des Hundeführers richtig verstanden und ausgeführt hat. Weiter motiviert das Spielen und das Loben den Hund bei der Ausführung von weiteren Übungen. Die meisten Hundeführer bestätigen ihren Hund zu zaghaft und „getrauen“ sich nicht richtig überschwänglich zu loben. Sollte ein Hund auf Lob und Spiel nicht ansprechen, kann die Bestätigung auch mit Futter erfolgen.

Konsequenz:

Wie bei jeder Hundeausbildung ist auch beim Agility ein gleichbleibender Umgang mit dem Hund notwendig. Wenn der Hundeführer dem Hund heute etwas erlaubt, für das er ihn noch gestern und auch morgen wieder bestraft, kann dieser nie eine Vertrauensbasis zum Hundeführer aufbauen. Daher ist es besser, konsequent und fair mit dem Hund umzugehen, als zu weich und launisch, wobei der Hund keine klare Linie erkennen kann.

Geschwindigkeit:

Einer meiner wichtigsten Grundsätze lautet: Mache NIE einen schnellen Hund LANGSAMER, sondern SEINEN Hundeführer SCHNELLER! (in seinen Bewegungen, Kommandos, Körpersprache)

* Jahreszeitbedingt findet der Unterricht in einer Halle statt, nähere Information auf Anfrage.

Eine oft unterschätzte Beschäftigungsmöglichkeit für Hunde ist das einfache Spazierengehen, wenn möglich, ohne Leine und in der Gesellschaft anderer Hunde und Menschen.

Hunde werden dabei nicht nur körperlich, sondern mit allen Sinnen gefordert und müssen sich sozial mit den anderen teilnehmenden Hunden auseinandersetzen.

Der Schwerpunkt soll auf dem Spaß von Hunden und Menschen an der Bewegung in der Natur liegen, zusätzlich werden auch kleine Erziehungsübungen eingebaut.

Das Sozialverhalten

der Hunde wird erläutert und der Zeitpunkt für ein sinnvolles Eingreifen des Menschen gezeigt, um Auseinandersetzungen zu vermeiden. Es können alltägliche Probleme angesprochen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Der Spaziergang findet an unterschiedlichen Orten in der Umgebung von Pinneberg und Hamburger Randbezirken statt. Die teilnehmenden Hunde müssen sozial verträglich und dürfen jagdlich nicht übermäßig motiviert sein.

Rauferspaziergang

Dieser Spaziergang ist für Menschen geeignet, die ihren Hund in entspannter Atmosphäre mit anderen Hunden zusammenführen möchten. Häufig sind Hundebesitzer unsicher in der Einschätzung ihres Hundes, besonders wenn der Hund schon an der Leine Aggressionsverhalten gegen Artgenossen zeigt. Unter fachlicher Anleitung wird der Hund in die Gruppe integriert, sein Verhalten beobachtet und erklärt.

Eine Begleithundeprüfung können nur erwachsene Hunde, ab 12 Monaten ablegen.

Die Begleithundeprüfung besteht aus drei Teilen:

Theorie – Sachkundenachweis

Aus dem vorgegebenen Fragenkatalog werden 75 beliebige Fragen gestellt.

Werden von den gestellten Fragen 80 % (60 Fragen) richtig beantwortet, gilt der Sachkundenachweis als bestanden.

Verkehrssicherheit (100 Punkte)

Parkplatzsituation (10 Punkte)

Verhalten und Führigkeit im Verkehr (90 Punkte)

Wurden 80 % (80 Punkte) der Gesamtpunktzahl erreicht, gilt der Teil Verkehrssicherheit als bestanden.

Die Unbefangenheitsprobe wird direkt vor dem praktischen Teil der Begleithundeprüfung abgelegt. Hier wird zu allererst eine Identitätskontrolle via Chip oder Tätowierung durchgeführt. Diese Probe sollte an einem für alle neutralen Ort stattfinden, sie wird zudem noch während der gesamten Begleithundeprüfung weiter beobachtet. Sie wird unterteilt in: „Bestanden“, „weiter zu beobachten“ und „Hunde, die nicht zur Prüfung zugelassen werden“ – im Falle der letzten Beurteilung ist die Prüfung bereits beendet, Hund und Halter werden die Prüfung nicht weiter durchführen können.

Nach der bestandenen Unbefangenheitsprobe geht es zu den „Übungen auf dem Platz“.

Gehorsam (100 Punkte)

Die Punkte bestehen (in der Reihenfolge gelistet) aus:

Leinenführigkeit (20 Punkte)
Arbeiten in einer Personengruppe (10 Punkte)
Freifolge (30 Punkte)
Sitz aus der Bewegung in Verbindung mit Abholen (15 Punkte)
Ablegen aus der Bewegung in Verbindung mit Heranrufen (15 Punkte)
Ablegen unter Ablenkung (10 Punkte)

So finden Sie unsere Trainingsplätze



Rellingen, Pinneberger Str. 1

 

Schenefeld, Halstenbeker Chaussee 19
Eingang direkt gegenüber

 

Die eingezäunten Trainingsplätze der Hundeschule dog aktiv Frank Sander finden Sie in Schenefeld nahe Pinneberg sowie in Rellingen. Kleinere Stadttraining Einheiten machen wir in Halstenbek, Tangstedt, Pinneberg, Schenefeld, sowie in den Elbvororten Hamburgs z. B. Blankenese, Rissen, Wedel. In Hamburg sind wir mit U/S Bahn und Bussen unterwegs für Trainingseinheiten.

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