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Vorwort |
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Agility - eine Hundesportart aus England - erfreut sich seit einigen Jahren
in Deutschland und auf der ganzen Welt immer größerer Beliebtheit.
Für Hundefreunde, die mit dieser faszinierenden Sportart beginnen möchten, ist
es notwendig, einen geeigneten Verein mit einem eigenen Agility Platz und einem
geschulten Trainer zu finden.
Für einen „Agilityneuling“ ist es nicht ratsam ohne einen Agilitytrainer mit dem
Training zu beginnen. Die vom Hund "erlernten Fehler" können später nur sehr
schwer oder überhaupt nicht mehr korrigiert werden. |
Auf einem Blick
Agility
10
Stunden
160,- € oder
Abo Kurs für min. 3 Monate mtl. 60.-€
(Der Unterricht
findet
in der Regel ein Mal
wöchentlich statt.)
Kursanmeldung
Fotos vom Training
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Leider gibt es gelegentlich
auch in Vereinen nur unzureichend geschulte Agilitytrainer, so daß auch dort
Fehlentwicklungen im Training vorkommen können. |
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Die Folge dieser ungenauer Ausbildung ist es, daß sich ambitionierte
Agililtysportler nach zwei bis drei Jahren einen neuen Hund anschaffen und der
alte Hund nicht mehr trainiert oder sogar weggegeben wird. |
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Meine Hypothesen im Agility sind einige von vielen Varianten Ihren Hund
erfolgreich zu trainieren, jedoch erhebe ich NICHT den Anspruch, die einzig
richtigen Hypothesen zu vertreten. |
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Grundsätze zum Agility Training |
Alter:
Agility -Training ist ab dem 6. Monat als Spiel möglich.
Sowohl aus gesundheitlichen, als auch aus mentalen Beweggründen (lasst euren
Welpen wenigstens ein bisschen Kindheit!) sollte ein gezieltes Training nicht
vor dem 11. Lebensmonat begonnen werden.
Um Führungstechnik zu trainieren z.B. Links, Rechts, Voran braucht man keinen
Agilityplatz! |
Gesundheit:
Agility ist als Wettkampfsportart mit 2-3 Trainingseinheiten in der Woche nur
für gesunde Hunde mit einem geeignetem Körperbau sinnvoll. Bevor man mit einem
Hund die vollen Sprunghöhen (max. 65 cm) trainiert, muss unbedingt (bei größeren
Hunderassen ab 40cm Schulterhöhe) ein Hüft-Röntgen zur Kontrolle der
Hüftdysplasie vorgenommen werden. |
Trainer:
Anfänger trainieren ausschließlich mit einem Agility Trainer!
Fortgeschrittene trainieren nie alleine!
Ist keine fachkundige Person verfügbar, sollte das Training auf Video
aufgezeichnet und später analysieren werden. |
Anzahl der Trainingseinheiten pro Woche:
Die Anzahl der sinnvollen Trainingseinheiten pro Woche hängt vom Arbeitstrieb
des Hundes sowie der Länge der Einheit ab. In der Regel kann man von 2
Trainingseinheiten pro Woche ausgehen. Dabei werden vom Hund je Trainingseinheit
10-15 Sequenzen mit ca. 8 Geräten sowie ein Parcours mit ca. 18 Geräte gelaufen.
Arbeitshunde wie Border Collies kann man bis zu 5 Trainingseinheiten pro Woche
trainieren. Bei viele Hunde wirkt sich eine Sommer- oder Winterpause von
mehreren Wochen ohne Training sehr positiv auf die Geschwindigkeit des Hundes
aus. Mein Motto beim Training:
Qualität ist viel wichtiger als Quantität !
Als Trainer habe ich Gruppen mit 3-4 Hunde am liebsten. |
Kommunikation:
Agility ist ein Teamsport bestehend aus Hund und Hundeführer!
Dabei muss die Kommunikation zwischen diesen beiden erlernt werden. Als
Vergleich dazu stellen Sie sich ein Labyrinth vor. An Ihrer Seite befindet sich
ein Chinese, der versucht, Ihnen durch Sprechsignale den richtigen Weg zu
weisen. Es würde sicherlich einige Zeit dauern, bis Sie die Anweisungen des
Chinesen verstehen und aus dem Labyrinth herausfinden. Und jetzt denken Sie an
Ihren Hund?!? |
Schwierigkeitsstufe:
Das Agilitytraining muss dem Ausbildungsstand des Hundes angepasst gestaltet
werden, sodass dieser die meist Übungen erfolgreich ausführen kann.
Nur so kann Frustration von Hund und Hundeführer vermieden werden. |
Bestätigung (Spiel, Lob):
Nach einer erfolgreich durchgeführten Übung wird der Hund durch Lob und Spiel
bestätigt. Diese Bestätigung zeigt dem Hund, dass er die Anweisungen des
Hundeführers richtig verstanden und ausgeführt hat. Weiters motiviert das
Spielen und das Loben den Hund bei der Ausführung von weiteren Übungen.
Die meisten Hundeführer bestätigen Ihren Hund zu zaghaft und "getrauen" sich
nicht richtig überschwänglich zu loben. Sollte ein Hund auf Lob und Spiel nicht
ansprechen, kann die Bestätigung auch mit Futter erfolgen. |
Konsequenz:
Wie bei jeder Hundeausbildung ist auch beim Agility ein gleichbleibender Umgang
mit dem Hund notwendig.
Wenn der Hundeführer dem Hund heute etwas erlaubt, für das er ihn noch gestern
und auch morgen wieder bestraft, kann dieser nie eine Vertrauensbasis zum
Hundeführer aufbauen. Daher ist es besser, konsequent und fair mit dem Hund
umzugehen, als zu weich und launisch, wobei der Hund keine klare Linie erkennen
kann. |
Geschwindigkeit:
Einer meiner wichtigsten Grundsätze lautet:
Mache NIE einen schnellen Hund LANGSAMER,
sondern SEINEN Hundeführer SCHNELLER!
(in seinen Bewegungen, Kommandos Körpersprache)
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* Jahreszeit bedingt findet der Unterricht in einer Halle statt, nähere Information auf Anfrage.
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